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Polizeihund: Was sein Hundeführer nach dem Dienst macht, erschüttert das ganze Land

K9 Hund Ozzy
© Long Beach Police Department

Auch ein K9-Hund braucht mal eine Verschnaufpause vom stressigen Alltag. Aber was dem Drogenspürhund Ozzy ausgerechnet außerhalb der Dienstzeiten passiert, macht einen einfach nur betroffen.

von Stefanie Gräf, 29.08.2019

Der 6-jährige Ozzy, ein Malinois-Schäferhund-Mischling, ist im Einsatz für die Polizei von Long Beach, Kalifornien. Er ist sogar eine der Top-Schnüffelnasen der Truppe. Umso schockierender ist die Nachricht über das, was Ozzy offenbar während eines freien Tages Mitte August passiert ist.

Laut Angaben des Police Departments vom vergangenen Freitag hat sich ein dramatischer Unglücksfall ereignet - nach extremer Hitze. Denn am 14. August herrschten in Long Beach knapp 32 Grad. An diesem Nachmittag findet der Hundeführer von Ozzy seinen vierbeinigen Partner gegen 15:40 Uhr tot im Dienstwagen. Die beiden waren zu dieser Zeit nicht im Dienst.

Todesursache: Hitzschlag

Es wurde sofort eine Obduktion durchgeführt, die auf einen Hitzschlag als Todesursache hindeutet. Die K9-Einsatzfahrzeuge sind eigentlich mit speziellen Alarmsystemen ausgestattet, die u.a. auf zu hohe Innentemperaturen hinweisen sollen. Im Fall von Ozzy scheint dies jedoch nicht funktioniert zu haben. 

Für die ganze Mannschaft der Polizei von Long Beach ist die Angelegenheit ein Schock, denn für sie sind die Hunde Partner und Teammitglieder. Um den Hundeführer von Ozzy vor potenziellen öffentlichen Angriffen zu schützen, wurde sein Name bislang nicht bekanntgegeben

Allerdings wird mit Hochdruck daran gearbeitet, so etwas künftig zu vermeiden. Inzwischen besteht bei der Truppe die Anweisung, vor jeder Fahrt die entsprechenden Systeme zu checken. Grundsätzlich sollten Hunde im Sommer angemessen gegen Hitze geschützt werden.

Von schockierten Hundeliebhabern werden nun Fragen laut, wie das Drama überhaupt passieren konnte. Schließlich müssten gerade Polizisten, die ständig mit in Autos eingesperrten Tieren konfrontiert werden, über die Gefahren einer solchen Aktion Bescheid wissen.