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Gefängnis-Wächter durchsuchen den Abfluss. Ihr spektakulärer Fund geht um die Welt!

Kanalisation
© Shutterstock

Es ist wohl die kurioseste Folge von Hinter Gittern aus Mittelamerika.

von Leonie Brinkmann, 28.08.2019

Seit einiger Zeit häufen sich in Costa Rica die Fälle von Telefonbetrug. Das Verwunderliche daran: Die Anrufe werden aus den Gefängnissen des Landes getätigt. Dabei dürfen die Häftlinge eigentlich keine Handys haben und ihre Anrufe vom Festnetztelefon werden überwacht.

Mysteriöse Anrufe aus dem Gefängnis

Den Gefängniswärtern wird schnell klar, dass hier im großen Stil mit Mobiltelefonen gehandelt werden muss, sodass die Häftlinge auch hinter Gittern noch ihren kriminellen Machenschaften nachkommen können.

Im Gefängnis La Reforma à San Rafael de Alajuela gelingt es den Beamten schließlich, den Maulwurf, der für das Überbringen der Handelsware zuständig ist, zu schnappen. Doch damit hätten sie nicht gerechnet: Bei dem besagten Übeltäter handelt es sich nämlich um eine Katze! Diese wird von einem außenstehenden Komplizen und von den Wachleuten unbemerkt mit einem kleinen Rucksack in die Kanalisation des Gefängnisses geschickt.

Tierischer Handyschmuggel hinter Gittern

Nach einer 5-stündigen Verfolgungsjagd gelingt es den Strafvollzugsbeamten schließlich, das verdächtige Tier zu schnappen. Bei sich trägt es zwei Handys, ein Ladegerät und einige Simkarten.

So leicht wird eine Katze also gegen ihren Willen kriminell!