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Ihr Hund stirbt, sie bittet um Trauerurlaub. Ihr Chef trifft eine knallharte Entscheidung!

Emma und ihre Millie
© Privat

Wenn das geliebte Tier stirbt, ist das für viele Menschen ein echtes Drama. Auch Emma geht es so, deshalb will sie einen Tag frei nehmen. Aber ihr Chef hat kein Verständnis für ihre Trauer.

von Stefanie Gräf, 27.08.2019

Die 18-jährige Emma  aus Glasgow liebt ihre kleine Yorkshire-Terrier-Hündin Millie über alles. Deshalb trifft es Emma auch so tief, als Millie unerwartet stirbt. Tatsächlich hat eine aktuelle Studie belegt, dass die Trauer um einen Hund genauso schlimm sein kann, wie der Verlust eines geliebten Menschen.

Kein Verständnis

Weil Emma so nicht in der Lage wäre zu arbeiten, ruft sie ihren Chef im Restaurant an und bittet um einen freien Tag.

Doch dessen Reaktion hätte die trauernde Emma nicht erwartet: Ihr Chef zeigt kein Mitgefühl für ihre Lage. Trauer und Schmerz wegen eines Tieres sind für ihn kein legitimer Grund, um der Arbeit fern zu bleiben. Statt den Urlaub einfach zu gewähren, soll der Teenager selbst nach einem Ersatz für die Schicht an diesem Tag sorgen.

Fristlos entlassen

Leider schafft sie dies bis zum Schichtbeginn um 15 Uhr nicht – und die bösen Nachrichten, die sie zudem noch vom Vorgesetzten erhält, machen die Situation nicht besser. Dann bekommt sie gesagt, sie solle auch den Rest der Woche nicht zu ihren Schichten kommen – und zu guter Letzt erfährt Emma per E-Mail, dass sie mit sofortiger Wirkung entlassen ist. Wegen „Fehlverhaltens“!

Entsetzt von diesem unsensiblen Verhalten hat Emma nun eine Petition für Trauerurlaub für Haustierhalter gestartet, die nach wenigen Tagen bereits 20.000 Menschen unterschrieben haben.

Hund Millie
Yorkshire-Terrier Millie war überraschend verstorben© Screenshot / Change.org