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Mitten in den Alpen: Bergretter erhalten ungewöhnlichen Notruf und steigen sofort auf

Ungewöhnliche Rettungsaktion
© Shutterstock

Wenn Wanderer und Bergsteiger in Not geraten, sind die Bergretter sofort zur Stelle. Und das Team aus Knittelfeld in der Steiermark zögert auch keine Sekunde, als sie am Sonntagnachmittag den panischen Hilferuf der Ungarin erhalten. Doch dieses Mal geht es nicht um ein Menschenleben!

 

von Stefanie Gräf, 21.08.2019

Die Steiermark in Österreich ist ein traumhaftes Urlaubsziel für Naturfans aus aller Welt. Vor allem, wenn man einen Urlaub mit dem Hund plant, bietet sich die Region für ausgedehnte Wander- und Kraxel-Touren an. Genau das hat offensichtlich auch eine 25-Jährige Ungarin geplant, die mit ihren zwei schwarzen Schäferhunden hierher gereist ist.

Bergtour wird zum Alptraum

Für den Sonntag hat sie sich eine recht anspruchsvolle Wanderung ausgesucht, vom Ingeringsee (1221 Meter) will sie mit ihren Hunden hinauf auf das Geierhaupt (2417 Meter). Deshalb macht sie sich bereits morgens um 7 Uhr auf den Weg – bei bestem Wetter. Die Sonne scheint. Es geht über steiles, teilweise felsiges Gelände hinauf zum Gipfel. Mensch und Tiere sind stolz und müde.

Doch auf dem Weg ins Tal passiert das Schreckliche: Einer der Schäferhund fällt hin, kann plötzlich nicht mehr laufen – hat schlimme Krämpfe! Die Ungarin gerät in Panik, versucht ihm zu helfen. Doch ohne Erfolg. In ihrer Not weiß sie nur noch einen Ausweg: Sie verständigt die Bergretter.

Das Team eilt zu Hilfe

Und das Team in Knittelfeld zögert keine Sekunde. Insgesamt 15 Mann machen sich auf den Weg, um die Frau und die beiden Hunde aus der misslichen Lage zu retten. Sie steigen den Höllkogel hinauf und finden die drei schließlich.

 

Zunächst wird der Schäferhund erst einmal mit Wasser versorgt, dann wird ihm von den Rettern ein spezieller Hundetragegurt umgelegt, mit dem sie ihn die 700 Meter ins Tal hinab bringen können. Der zweite Hund und die Halterin können selbstständig gehen.

Inzwischen sind alle wieder wohlauf.