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Zwei Schachteln vor Kirche abgestellt: Der Inhalt versetzt die Pfarrer in Schockstarre

Welpen in Pfarrei ausgesetzt © Facebook / Parafia Nawiedzenia NMP w Będzinie - Syberce

Vor einigen Tagen finden Pfarrer im polnischen Będzin zwei Kartons vor der Toren der Pfarrei. Als sie die Deckel heben, trauen sie ihren Augen nicht.

von Aleksandra Pazik, 21.08.2019

Eine Pfarrei als Zufluchtsort?

An einem Donnerstagabend Anfang August finden Pfarrer aus der Gemeinde Mariä Heimsuchung in Będzin gegen 21:30 Uhr verdächtige Kartons vor ihrer Kirche. Als sie diese öffnen, entdecken sie sieben kleine Welpen.

Niemand weiß, wer die Hunde dort zurückgelassen oder warum diese Person sie nicht ins Tierheim gebracht hat. Hat sie sich geschämt? War sie der Meinung, dass die Pfarrer moralisch dazu verpflichtet seien, sich um die kleinen Tiere zu kümmern?

Stadtverwaltung greift ein

Ohne groß Nachzudenken kümmern sich die Pfarrer um die hilflosen Welpen. Sie geben ihnen Milch und rufen die Polizei, die die Welpen kurze Zeit später ins Tierheim von Sosnowitz bringt.

Bald bereit zur Adoption

Im Tierheim werden die Kleinen untersucht und geimpft. Sie sind kaum einen Monat alt, deshalb ist ihr Immunsystem noch ziemlich schwach. Die Welpen sind verängstigt, gewöhnen sich jedoch bald an die neue Umgebung. Wenn ihr Gesundheitszustand sich nicht verschlechtert, werden sie bald zur Adoption freigegeben.

Trotz verschiedener Kampagnen und Warnungen, dass die Aufnahme von Tieren bei sich zu Hause eine Entscheidung fürs Leben ist, steigt die Anzahl der Tiere, die im Sommer ausgesetzt werden, immer weiter. Auf der Facebook-Seite der Pfarrei kommentieren die Geistlichen:

„Die menschliche Dummheit erreicht ihren Höhepunkt.“
 

Dziś po Apelu Jasnogórskim nasza plebania stała się ,,oknem życia" dla 7 szczeniaków. Jeszcze tej nocy dzięki pomocy...

Posted by Parafia Nawiedzenia NMP w Będzinie - Syberce on Thursday, August 8, 2019