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78 Kilo: Golden Retriever Kai hat sich aufgegeben, doch das Schicksal ist noch nicht fertig mit ihm

Armer trauriger Hund © Facebook / This is Kay

Von seinem Herrchen wurde Kai regelrecht gemästet. Irgendwann hat der Halter genug von dem traurigen, apathischen Tier. Will Kai einfach nur noch loswerden. Aber dann kommt alles anders – und es wird hart für den Hund.

von Stefanie Gräf, 14.08.2019

Bedrückende Bilder

In Kanada ist ein Golden Retriever offenbar an einen sogenannten „Feeder“ geraten. Das sind Menschen, die den Partner „aus Liebe“ bis an die Grenze des Erträglichen fett füttern. Schließlich wiegt der Rüde Kai ganze 78 Kilo! Wird dadurch immer unbeweglicher, keucht schon bei geringster Anstrengung und legt sich platt auf den Boden nach nur wenigen Metern – vor Erschöpfung! 

Das ist der Punkt, als sein Herrchen den Spaß an Kai verliert. Er bringt den völlig verfetteten Hund  im April letzten Jahres zum Tierarzt, um ihn dort ohne wirklichen Grund einschläfern zu lassen. Der überzeugt den Halter stattdessen, ihm den ansonsten gesunden Hund zu überlassen. Und es klappt!

 

The face of determination. You’ve got this buddy. ūüí™ūüŹĽūüź∂

Posted by This is Kai on Wednesday, March 21, 2018

Ein neues Leben

Sofort kontaktiert der Veterinär die Tierschutzorganisation „Misfits of Alberta Animal Rescue“ und bitte um Hilfe. Die Mitarbeiter finden tatsächlich eine Pflegefamilie, die Kai zu sich nimmt. Pam Heggie kümmert sich liebevoll um den Retriever, der mehr als 45 Kilo Übergewicht hat. Der Tipp des Tierarztes:

„Jede Bewegung hilft!“

Deshalb startet Heggie mit drei Mini-Gassirunden am Tag – zunächst sind es jeweils nur wenige Meter. Um die Beinmuskulatur zu stärken ohne Gewichtsbelastung, trainiert Kai auch noch im Aquatrainer.

 

Cool boat houses!

Posted by This is Kai on Monday, July 8, 2019

 

Der Hund scheint zu spüren, dass man ihm helfen will – er arbeitet nach Kräften mit. Und schließlich zeigen sich erste Erfolge: Kai springt alleine ins Auto, rennt endlich durch den Park. Und auch die Spaziergänge werden immer länger.

Das Happy End: Nach einem Jahr ist der Rüde nicht mehr wiederzuerkennen! Er ist ein ganz normaler, schlanker Hund geworden.