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Dicker Dackel Waldi: An der Fritten-Bude verändert sich sein Leben schlagartig

Waldi hatte die Hoffnung schon aufgegeben © Facebook - Tierheim Köln-Dellbrück

Rauhaardackel Waldi ist ein kleiner Pechvogel. Seine einzige Freude ist das Essen geworden, dabei sehnt er sich so nach einem liebevollen Zuhause. Doch ausgerechnet die heißgeliebte Fritten-Bude ist der Ort, an dem plötzlich alles anders wird.

von Stefanie Gräf, 06.08.2019

Vielleicht hat er sich ja sein dickes Bäuchlein aus lauter Frust angefressen, sein trauriger Blick deutet ein wenig darauf hin: Waldi hat es wirklich nicht leicht. Denn das Schicksal hat ihm übel mitgespielt. 

Ein älterer Herr mit Wohlstandsbäuchlein

Dackel Waldi ist bereits sechzehn Jahre alt, als er im Tierheim Köln-Dellbrück abgegeben wird. Aus Krankheitsgründen heisst es.

In dem Alter gehen seine Chancen auf eine Adoption nahezu gegen Null. Und es sieht alles so aus, als müsste der freundliche ältere Herr mit dem Bäuchlein die restlichen ihm noch verbleibenden Tage im Tierheim fristen. Alle sind untröstlich, denn Waldi hätte einen Neustart wirklich verdient.

Ende Juli veranstaltet das Tierheim Dellbrück einen Tag der Offenen Tür, zahlreiche Besucher nutzen das Tierheimfest, um sich einmal vor Ort umzusehen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, der Fritten- und Bärchenstand der Familie Butzbach ist ein begehrtes Ziel – und Waldi läuft schon beim bloßen Geruch das Wasser in der Schnauze zusammen.

Liebe auf den ersten Blick

Und ausgerechnet hier entscheidet sich sein weiteres Schicksal! Denn am Freitag entdeckt Elke Butzbach den molligen Dackel – und verliebt sich direkt in ihn. Er geht ihr nicht mehr aus dem Kopf, sein Schicksal rührt sie. Deshalb bringt sie kurzerhand am Sonntag ihren Hund Dux mit und testet, ob die beiden Herren miteinander klarkommen würden. Nach einigen bangen Momenten beginnt sie zu strahlen – es klappt!

Damit ist klar: Waldi soll nach Hessen umziehen. Elke Butzbach zögert nicht lange und kann den Dackel bereits am Montag mit nach Hause nehmen.