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Oma füttert Kätzchen: Haftrichter spricht haarsträubendes Urteil

Nancy Segula muss ins Gefängnis
© KTLA

Sie wollte nur etwas Gutes tun, nun muss sie es teuer bezahlen: Eine 79-Jährige US-Amerikanerin sieht sich einem empörenden Urteil gegenüber, weil sie Streunerkatzen vor ihrem Haus gefüttert hat.

von Carina Petermann, 01.08.2019

Nancy Segula ist Wiederholungstäterin: Schon vier Mal wurde sie in ihrer Heimat Garfield Heights im US-Bundesstatt Ohio verwarnt, weil sie Streunerkatzen  gefüttert hatte, obwohl das eigentlich verboten ist. Ein Gericht, das schon mit Geldstrafen in Höhe von umgerechnet fast 1800 Euro versucht hatte, die Seniorin von ihren Machenschaften abzuhalten, greift deswegen jetzt hart durch: Es verurteilt die Seniorin zu 10 Tagen Haft!

Die Tierliebhaberin ist vor den Kopf gestoßen - sie will doch nur den hilfesuchenden Katzen helfen:

„Mein Urteil ist zu hart für das, was ich tue. Wo es doch so viele Menschen da draußen gibt, die schlimme Dinge tun.”

Sechs bis acht erwachsene Katzen sollen es sein, die Segula regelmäßig füttert, mittlerweile kommt auch der Nachwuchs zu ihr. Damit aufhören, sich um die Vierbeiner zu sorgen, kann die 79-Jährige trotz der harten Strafe nicht. Denn die kleinen Streuner rund um ihr Haus sind alles, was sie noch hat, wie sie gegenüber cleveland.com zugibt:

„Ich vermisse meine eigenen Kätzchen, sie sind gestorben, mein Mann ist gestorben. Ich bin einsam. Die Katzen da draußen helfen mir.“