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Tierschützer packt das Grauen, als sie einen Blick unters Bett werfen

Hierunter musste ein Hund leben © Shutterstock

Dieser Fall von Vernachlässigung sprengt die Grenzen des Verstehbaren, denn das verfilzte Knäuel unter dem Bett hat nichts mehr mit einem Tier zu tun. Doch am Ende steht eine rührende Verwandlung – Aschenputtel wäre neidisch.

von Stefanie Gräf, 11.08.2019

Als die Tierschützer der SPCA Richmond, Virginia in den USA das stinkige Knäuel aus verfilztem Fell zu sehen bekommen, fehlen ihnen die Worte. Denn darin soll ein 7 Jahre alter Pudel stecken.

Alle sind schockiert

Sogar die Leiterin des Tierheims ist ratlos:

„Ich konnte nicht sagen, welches das vordere und welches das hintere Ende war.“

Ursache für den Zustand, der alle sprachlos macht, ist ein extremer Fall von Vernachlässigung – „Löwenherz“ musste zwei Jahre lang unter dem Bett seines Halters leben!

Der Name „Löwenherz“ passt zu dem tapferen kleinen Pudel, denn es stellt sich heraus, dass er komplett verwurmt und seine Haut mit Wunden bedeckt ist – wegen der Fäkalien in seinem Fell. Außerdem sind seine Zähne in miserablem Zustand.

Im April übergibt der Tierhalter das Hündchen an die SPCA Richmond – und dort wird sofort mit Rettungsmaßnahmen losgelegt. Die zuvor übliche Blutuntersuchung ist nicht möglich, denn niemand findet eine Vene. Deshalb wird Löwenherz erst sediert, bevor er gründlich untersucht wird. Und natürlich geschert! Bei der Gelegenheit wird er auch direkt kastriert.

Das zweite Leben

Als Löwenherz erwacht, passiert etwas Rührendes. Es ist, als wäre da plötzlich ein ganz anderer Hund! Er ist aufgeregt und neugierig, tobt fröhlich herum und genießt die Fürsorge der Tierschützer. Er hat seinen Lebensmut offensichtlich trotzdem nicht verloren.

Das Happy-End: Löwenherz wird an eine von allen Mitarbeitern ausgewählte, langjährig bekannte Familie vermittelt. Hier darf er wie ein kleiner Prinz leben.  Zum Zeichen des Neubeginns erhält er einen neuen Namen: Cody.