News :
wamiz-v3_1

Werbung

Rentner ist taub und blind, doch ein anderes Problem bricht ihm das Herz!

Der Golden Retriever ist für Beal sehr wichtig
© kentonline.co.uk

Der 82-jährige Derek Beal ist verzweifelt.

von Stefanie Gräf, 01.08.2019

Kontakt zur Außenwelt

Der 82 Jahre alte Beal, der im südenglischen Maidenstone lebt, wurde mit einem Gendefekt geboren, deshalb ist er weder in der Lage zu sehen, noch zu hören. Wäre da nicht Golden Retriever Paddy, dann hätte er keine Chance, am Leben „draußen“ teilzunehmen. Tatsächlich ist der Vierbeiner, der ihn seit inzwischen sechs Jahren als Assistenzhund begleitet, für ihn von enormer Bedeutung. 

Doch jetzt hat die Guide Dogs for the Blind Association, von der Beal seinen Paddy gestellt bekommen hat, beschlossen, ihm das Tier wegzunehmen. Und zwar angeblich nicht, weil es ihm bei Beal schlecht gehen würde – nein, es geht dem Hund viel zu gut: Der Labrador hat Übergewicht

Wie Beal betont, habe Paddy nur einige wenige Pfunde zu viel auf den Rippen. Grund: Weil die Leute ihn so gerne mögen, bekomme er immer wieder von den Menschen Leckerchen zugesteckt. Ansonsten sei der Hund völlig fit und gesund.

Entscheidung für das Tier?

Die Hilfsorganisation sieht dies offenbar anders und es wird von der Entscheidung, den Hund zurückzunehmen, nicht abweichen. Hierbei würde das Tierwohl im Vordergrund stehen. Dass Übergewicht der Grund hierfür ist, wird allerdings nicht bestätigt. Betont wird aber, dass es sich um eine „zeitweise“ Entfernung handelt – von einer endgültigen Maßnahme ist nicht die Rede. Außerdem seien vorher sämtliche andere Optionen geprüft worden.

Beal jedenfalls weiß nicht, wie er sein Leben ohne Paddy bewältigen soll. Da ihm für die Zeit ohne den Hund offenbar auch kein Ersatz gestellt werden soll, ist er verzweifelt und hat sich deshalb nun an die Medien gewendet. Er wird weiter um Paddy kämpfen.