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Er hört Geräusche aus der Motorhaube. Diesen blinden Passagier hätte er nie erwartet!

Ein ungebetener Gast im Motorraum
© Shutterstock

Wenn Autos komische Geräusche während der Fahrt machen, ist meist Gefahr in Verzug. Und in diesem ganz besonderen Fall muss sogar die Feuerwehr kommen, um zu helfen.

von Stefanie Gräf, 20.07.2019

Ein ungebetener Gast

Samstagmorgen, 8:30 Uhr im Breisgau: Der Fahrer eines in Frankreich zugelassenen Wagens ist unterwegs auf der B3. An einer Ampelkreuzung in Müllheim muss er nach 12 km Fahrt anhalten und warten. Da nimmt er plötzlich ein seltsames Geräusch wahr, dreht das Radio leiser und lauscht: Ein Miauen! Eindeutig! 

Es sind Geräusche wie von einem kleinen, verängstigten Tier.

Fieberhaft überlegt der Fahrer und beschließt dann, ganz langsam und vorsichtig an die Seite zu fahren und anzuhalten. Am Straßenrand wirft er einen Blick unter die Motorhaube – und da ist das Geräusch schon wieder. Schnell kann er das Tier erspähen: Tief im Motorraum sitzt das winzige Kätzchen seines Nachbarn. Völlig verklemmt, sodass es nicht vor und nicht zurück kann. Und auch der Mann kann es nicht hervorholen.

Offensichtlich hat es sich die Kleine im warmen Motorraum gemütlich gemacht und ist nicht schnell genug hervorgekommen, als sich das Auto in Bewegung setzte. Und dann fürchtete sich das Tierchen so sehr, dass es sich immer tiefer verkroch.

Die Feuerwehr rückt an

In seiner Not ruft der Fahrer die Feuerwehr, die direkt kommt und das Fahrzeug ohne große Umschweife in eine nahegelegene Reifenwerkstatt schleppt. Dort kommt es auf die Hebebühne, damit die Einsatzkräfte Teile abschrauben können, um das Kätzchen herausholen zu können.

Als genug Platz ist, ergreift das verängstigte Tierchen die Initiative und – flüchtet. Die Feuerwehrleute können die Katze glücklicherweise aber schnell wieder einfangen, wofür es allerdings zum Dank noch einen Biss in die Hand gibt. Letztendlich konnte der Fahrer die Katze unversehrt wieder bei seinem Nachbarn abliefern.