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Sachsen: Schlimmer Nachbarschaftsstreit fordert sein erstes Opfer

Attacke auf die Hunde © Wamiz

Das kann passieren, wenn man Tür an Tür mit jemandem lebt, den man absolut nicht ausstehen kann.

von Stefanie Gräf, 11.07.2019

Die Reaktionen mancher Menschen scheinen immer extremer zu werden. In der Nähe von Leipzig hat ein Nachbar nun vermutlich zu wirklich radikalen Mitteln im Gartenzaun-Krieg gegriffen. 

Dem Tier geht es plötzlich schlecht

Ihre Hunde dürfen frei im Garten herumtoben und schnüffeln, deshalb kann die betroffene Halterin nicht verhindern, dass eines der Tiere etwas aufstöbert und frisst. Kurze Zeit später geschieht dann aber das Fürchterliche: Dem Hund geht es immer schlechter – und dann erbricht er sich sogar noch! 

Die Frau ist alarmiert und durchsucht sofort ihr Grundstück, um die Ursache zu finden. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm!, hofft sie noch immer. Doch dann entdeckt sie den Grund, wieso es ihrem Tier so schlecht geht: Giftköder! Sie findet in ihrem eigenen Garten mehrere sorgfältig platzierte Köder  - und einen davon hat ihr geliebter Hund gefressen.

Sofort fährt sie mit ihm zu einem Tierarzt und hofft nur inständig, dass es noch nicht zu spät ist! Erst nach einer aufwändigen Behandlung kann die Halterin erleichtert aufatmen. Der Hund ist außer Gefahr und wird überleben.

Die Polizei sucht Zeugen

Zwar wird aktuell noch untersucht, ob es sich wirklich um Giftköder handelt und was in den Ködern genau enthalten ist, aber die Reaktion des Tieres weist eindeutig auf schädliche Substanzen hin

Nun ermittelt die Polizei. Aktuell wird davon ausgegangen, dass der Täter aus dem näheren örtlichen Umfeld kommt. Somit deutet alles auf einen Nachbarn oder eine Nachbarin hin. Vielleicht jemand, der sich über die im Garten spielenden Hunde geärgert hat? Oder jemand, der schlicht mit den Tierhaltern nicht klar kommt? Die Polizei in Grimma hofft auf sachdienliche Zeugenaussagen.

So schützen Sie Ihren Hund vor Giftködern