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Wenn du diesen Hund besitzt, zahlst du bald keine Hundesteuer mehr

Hundesteuer wird erlassen © Wamiz

Die Hundesteuer kann in manchen deutschen Städten richtig ins Geld gehen, bis zu 1.000 Euro sind für einige Rassen fällig! Aber jetzt tut sich was bei den Gemeinden. Und viele Hundefreunde können sich freuen.

von Stefanie Gräf, 05.07.2019

Die leidige Hundesteuer

Tatsächlich ist es inzwischen in manchen Städten eine teure Angelegenheit, einem sogenannten Listenhund eine Chance zu geben. Für diese wird nämlich vielfach eine stark erhöhte Hundesteuer erhoben. Aber auch für kleine und kleinste Hunde fallen spürbare Beträge an, unter denen die Haushaltskasse leidet.

Der springende Punkt dabei, der viele Hundehalter ärgert: Die eingenommenen Steuergelder werden nicht zweckgebunden verwendet. Anstatt sie zu nutzen, um Gehwege zu säubern oder die chronisch klammen Tierheime zu unterstützen, versickern sie in den schwarzen Finanz-Löchern der Städte und Gemeinden.

Sparen und Gutes tun

Ein neuer Weg wird nun aber in Duisburg in NRW beschritten – Tierfreunde werden dies sicherlich begrüßen. Bislang mussten Halter 132 Euro Steuer für ihre Vierbeiner pro Jahr berappen, dies könnte nun komplett entfallen. Das Konzept: Wer einen Hund aus einem Tierheim adoptiert, dem wird für die ersten zwei Jahre die Hundesteuer komplett erlassen

Unter dem Strich winken also satte 264 Euro Ersparnis! Das macht sich schon bemerkbar im Portemonnaie.

Mit dieser Aktion schließt sich Duisburg einem bundesweiten Trend an: Vorreiter bei der Ermäßigung der Hundesteuer sind Städte wie Berlin, Hamburg, München und Essen, die bei Tierheimhunden jeweils für ein Jahr auf die Steuer verzichten. In Frankfurt ist dies ebenfalls auf zwei Jahre ausgedehnt.

Der Gedanke dahinter: zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Die Tierheime sind derzeit übervoll und platzen aus allen Nähten, vielen droht sogar die Insolvenz. Die Steuerersparnis für Hunde aus solchen Einrichtungen soll ein Anreiz zur Adoption sein. Wobei dies generell eine gute Idee ist. Da die Kommunen in der Regel zugleich Unterstützer von Tierheimen sind, wenn nicht sogar selbst Betreiber, wird so zugleich eine Kostenreduzierung angepeilt. Nach dem Motto: weniger Hunde im Tierheim – geringere Kosten für Futter, Tierarzt und Betreuung.

Letztlich ist es aber eine „Win-Win-Situation“, wenn dadurch mehr Tierheimhunde eine Chance auf ein neues Zuhause erhalten.