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Wegen der Dummheit seines Herrchens landet dieser Hund in der Notaufnahme

Rettung in letzter Sekunde: Ärzte und Polizisten sind erleichtert © Facebook - LPD Wien

Horror-Hitze in Deutschland und Europa: Der Juni hat Rekordtemperaturen geliefert. Und trotzdem haben es immer noch nicht alle verstanden...

von Stefanie Gräf, 05.07.2019

Knapp 40 Grad im Schatten – ganz Europa ächzt in den letzten Tagen unter der Hitze. Alle suchen verzweifelt nach etwas Abkühlung. Alle. Auch die Tiere. Vor allem aber müssen ausgerechnet Hunde, die besten Freunde des Menschen und treue Begleiter, unter dieser extremen Witterung leiden. Manchmal kann nur das Eingreifen engagierter Passanten das Schlimmste verhindern.

Immer wieder wird eindringlich davor gewarnt, Hunde bei solchen Temperaturen nicht im Auto zu lassen. Peta hat jetzt sogar eine provozierende Kampagne gestartet, um die Folgen zu verdeutlichen. Auch bewegende Aufrufe bei Facebook helfen noch nicht – es müssen noch immer Hunde in zu Backöfen verwandelten Autos qualvoll leiden.

Hitze im Auto
Selbst als angenehm empfundene Außentemperaturen können Autos auf über 50 Grad aufheizen© Wamiz

Neuer Fall in Wien

Am Montagnachmittag kommt es in Wien-Donaustadt zu einem weiteren Fall, der einem die Tränen in die Augen treibt. Bei 37 Grad Außentemperatur ist wieder ein Hund im Auto eingesperrt. Nur die vorderen Fenster sind einen winzigen Spalt offengelassen – gerade einmal fingerbreit! Der wartende Vierbeiner kann sich nicht einmal mehr auf den Beinen halten, er liegt fast regungslos im Fahrzeug. Ist schon völlig überhitzt.

Glücklicherweise fällt die schreckliche Notsituation des Tieres Passanten auf. Sie alarmieren sofort die Polizei, denn das Tier benötigt offensichtlich dringend Hilfe. Sie befürchten das Schlimmste!

Die Polizei reagiert schnell und befreit den Hund in letzter Minute – durch den unverschlossenen Kofferraum können die Einsatzkräfte ihn herausholen. Sofort wird er gekühlt und bekommt Wasser angeboten, dann wird der Vierbeiner direkt in die Veterinärmedizinische Klinik gebracht. Hier können die Ärzte ihn stabilisieren.

Reaktionen im Internet

Der Halter erhält eine Anzeige wegen Tierquälerei – völlig zu Recht, wie Facebook-Nutzer finden. Doch sie hoffen auf noch weitere Maßnahmen: „Der Halter bekommt seinen Hund hoffentlich nicht mehr zurück?“, fragt beispielsweise bang eine Userin. Eine andere findet ebenfalls:

„Der Hund gehört denen gleich weggenommen!“

Wut und Unverständnis sind groß. In einem Post beschreibt ein Kommentator, zu welcher verzweifelten Maßnahme er künftig greift, wenn er so etwas sieht:

„Im Bedarfsfall hau ich die Scheibe kaputt. Amazon hat super Notfallhammer für ein paar Euros!“