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Hannover: Neonazis missbrauchen Hund für widerwärtige Tat

Neonazi © Shutterstock: Symbolbild

Eine perfide Tat mit rechtsnationalem Motiv erschüttert erneut die Republik. Die Täter schrecken nicht einmal davor zurück, einen Hund für ihre Zwecke zu missbrauchen.

von Carina Petermann, 02.07.2019

Sie waren betrunken, einer trug ganz offen ein Hakenkreuz-Tattoo auf dem Arm. Doch damit nicht genug...

Männer hetzen Hund auf schwarzen Mann

Drei Männer haben in Hannover am Sonntag einen Hund auf einen dunkelhäutigen Mann gehetzt. Das Opfer hatte zuvor Rettungssanitäter auf einen Mann aufmerksam gemacht, der auf dem Gehweg zusammengebrochen und in Ohnmacht gefallen war. Die drei Angreifer kamen hinzu, pöbelten und ließen das Tier, vermutlich einen Kampfhund, von der Leine.

Die drei Täter wurden zunächst festgenommen. Sie standen unter Alkoholeinfluss. Die Ermittler klären noch, ob es sich bei dem Hund der Rasse nach um einen Listenhund handelt. 

Vermutlich politisch motivierte Tat

Das Opfer flüchtete nach dem Vorfall in der Fußgängerzone. Der Mann ist aus unbekannten Gründen verschwunden und wird nun von der Polizei gesucht, um genaue Angaben zum Tathergang machen zu können. Der Staatsschutz geht von einer rechtsmotivierten Straftat aus.