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Tragödie: Camping-Urlauber planscht ausgelassen im Pool, als Polizei seinen Wagen aufbrechen muss

Wohnwagen auf Campingplatz © Shutterstock

Chaotische Szenen auf einem Campingplatz bei Köln. Einem aufmerksamen Camper ist es zu verdanken, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist. 

von Tim Brinkhaus, 26.06.2019

Ein Camping-Urlauber hört am Sonntagnachmittag bei sengender Hitze ein Jaulen und Winseln, das aus einem Campingbus kommt. Es scheint, als sei ein Hund bei tropischen Temperaturen in dem Fahrzeug eingesperrt - von seinem Halter zunächst keine Spur.

Der Mann ruft sofort die Polizei, die das hilflose Tier befreit. Beim Öffnen des Campingwagens merken die Polizisten einen starken Hitzestau im Innenraum. Der Hund hatte lediglich eine kleine Schale Wasser neben sich stehen. Jeder vernünftige Hundebesitzer hätte zu dem Schluss kommen müssen, ein Tier hier nicht unterzubringen.

Die Beamten erklären dem Halter des Fahrzeugs, dass der Hund bei über 30°C Außentemperatur nicht artgerecht untergebracht war. Der Mann zeigt sich jedoch uneinsichtig. Auf die Frage der Polizei, wie lange der Mann baden war, verweigert er dieser jegliche Angaben. Nach Feststellung seiner Personalien wird der 34-Jährige aufgefordert, seinen Hund ab sofort artgerecht unterzubringen. Er muss nun mit einem Strafverfahren rechnen, da er gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat.

Hitze im Auto