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Hundefleisch-Festival in China: Brutaler Angriff auf mehrere Frauen

Messer von Hundefleischmetzger
© Shutterstock

Es ist aus unserer Sicht das Fest der Grausamkeiten, das seit gut zehn Jahren in Yulin, im Süden Chinas stattfindet. 

von Carina Petermann, 26.06.2019

Yulin: Angriff bei Befreiungsaktion

Mehrere Tierrechtsaktivistinnen sollen von Hundefleischhändlern angegriffen worden sein. Die Chinesinnen sollen versucht haben, 300 Welpen aus ihren Käfigen zu befreien. 

Du Yufeng ist die Gründerin des Animal Protection Centre. Nach eigenen Angaben sollen sie und zwei Mitstreiterinnen von bewaffneten Hundefleischhändlern attakiert worden sein. Diese haben auf ihren Kopf und Körper eingeschlagen, sodass sie im Anschluss im Krankenhaus behandelt werden mussten. Eine etwa 50-jährige Frau soll zwei gebrochene Rippen bei dem Vorfall davon getragen haben.

Die Hunde sollen nach dem fehlgeschlagenen Befreiungsversuch getötet worden sein.

Kontroverses Hundefleischfestival

Das zehntägige Festival in Yulin sorgt immer wieder für Schlagzeilen und ist ein Dorn im Auge von Hundefreunden und Tierschützern. In einem Brief an die chinesische Regierung findet Yufeng deutliche Worte:

„Die Hunde gehen durch ein Tor zur Hölle, werden zu Tode geprügelt, mit heißem Wasser verbrüht, lebendig gegrillt und gehäutet. Sie sind in Angst und Schrecken!"

Im Internet gibt es bereits anderthalb Millionen Unterschriften für eine Petition von Care2 und der Humane Society International, die das sofortige Ende des Festivals fordert. 

In Deutschland ist der Verkauf von Hundefleisch verboten, der Verzehr jedoch nicht.