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Unterirdisch: Fußball-Weltmeister hat einen empörenden „Nationalsport"

Ausgesetzter Hund © YouTube

Eine französische Organisation hat kurz vor Beginn der Urlaubszeit ein Schockvideo veröffentlicht. Es lässt niemanden kalt.

von Gabriele Breyer, 21.06.2019

Auch dieses Jahr werden zur Urlaubszeit wieder unzählige Tiere das grausame Schicksal erleben, ausgesetzt zu werden. Allein in Deutschland werden nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes in den Sommermonaten alljährlich an die 70.000 Haustiere ausgesetzt und müssen die Tierheime auf das Jahr verteilt rund 300.000 Tiere aufnehmen. Dabei ist das Aussetzen eines Tieres eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro bestraft.

Frankreich, der traurige Rekordhalter dieses herzlosen und verantwortungslosen Verhaltens, kommt auf bis zu 100.000 ausgesetzte Tiere alljährlich, davon allein in den Sommermonaten an die 60.000. Daher sagt die 30-Millionen-Freunde-Stiftung (30 Millions d'amis) dem Aussetzen von Tieren mit einem neuen Schockvideo den Kampf an.

Ein Schockvideo gegen das Aussetzen von Tieren

In dem Video sind Tierbesitzer zu sehen, die sich ihrer Hunde, Katzen und anderer Haustiere reuelos und ohne Gewissensbisse entledigen. Die armen Tiere sind wehrlos und verstehen nicht, was ihnen da geschieht. So landet ein Wurf junger Kätzchen in der Mülltonne, ein Hamster im Müllschlucker, ein Hund am Straßenrand, usw. Das traurige Szenario bricht nicht ab und zeigt unzählige Tierhalter verschiedenster sozialer Herkunft, die sich schamlos und gefühllos von ihren Haustieren trennen.

Begleitet werden die erschütternden Bilder von dem berühmten Titel der Queen We are the Champions. Champions in Grausamkeit gegen Tiere! Eine gute Wahl, wenn man bedenkt, dass Freddy Mercury ein großer Katzenliebhaber war. Aus diesem Grund hat die Stiftung überhaupt auch die Rechte zur Verwendung dieses Lieds bekommen.

Das Schockvideo wird vom Fernsehen und den sozialen Medien verbreitet und auch in Form von Plakaten zu sehen sein. Eine gute Gelegenheit, daran zu erinnern, dass Tierhalter Verantwortung tragen und sich dieser nicht einfach so entledigen dürfen!