News :
wamiz-v3_1

Werbung

Hund springt auf Markise. Dann hat ein Feuerwehrmann eine geniale Idee!

Ungewöhnlicher Anblick: Ein Hund auf der Markise
© Facebook / KS64 - Blaulichtreport ESSEN

Die Mieter des Mehrfamilienhauses in Essen-Altendorf stockt bei dem Anblick der Atem: Sitzt da tatsächlich ein Hund auf der Markise eines Balkons? In ihrer Ratlosigkeit rufen sie die Feuerwehr. Denn alle haben Angst, dass das Tier abstürzt.

von Stefanie Gräf, 24.06.2019

Vielleicht ist die Schäferhündin an diesem Tag schlicht neugierig darauf, was sich hinter dem geöffneten Fenster der Wohnung im zweiten Stock befindet. Oder sie will sich ein wenig sonnen. Warum sie auch immer auf den Gedanken kommt, aus dem Fenster zu klettern und auf die Balkonmarkise zu springen, lässt sich nicht mehr klären.

Gefangen auf der Markise

Jedenfalls nutzt die Hündin die Gelegenheit, als ihre Besitzer sie alleine in der Wohnung zurücklassen, für einen Ausflug durch das offengelassene Fenster.

Doch die Schäferhündin merkt schnell: Das Ganze ist gar keine gute Idee. Ängstlich bleibt sie auf der Markise liegen. Auch als besorgte Nachbarn sie endlich entdecken und versuchen, sie herunterzulocken, bleibt sie lieber liegen und rührt sich nicht. Die gutgemeinten Rufe können sie nicht dazu bewegen, von der Balkonmarkise herunterzuspringen.

Dafür ist es auch zu hoch, denn der Balkon mit der Markise befindet sich im ersten Stockwerk.

Als klar ist, dass sich die Hündin nicht von selbst aus dieser misslichen Lage befreien kann, rufen die Nachbarn die 112 an. Die Essener Feuerwehr reagiert glücklicherweise prompt und kommt direkt vorbei. 

 

Nahrhafter Geistesblitz

Nach kurzer Einschätzung der Lage wird sofort die Drehleiter ausgefahren. So hoch, bis die Hündin eigentlich direkt bequem in den Korb klettern könnte. Einer der Feuerwehrmänner versucht, die Hündin zum Einsteigen zu bewegen.

Aber sie traut sich nicht von ihrem wackeligen Platz weg.

Dann hat ein Kollege einen genialen Geistesblitz: Er holt sein Frikadellenbrötchen hervor, das er sich für die Pause gekauft hatte. Der unwiderstehlich leckere Duft des Fleischklopses überzeugt schließlich die verunsicherte Schäferhündin. Sie steigt in den Korb ein und lässt sich sicher wieder auf den Boden zurückbringen.

Dort erwartet bereits eine Nachbarin das Tier – die Frikadelle darf die Hündin auf den Schreck hin natürlich komplett verspeisen.