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Hütte im Garten

Razum fasst langsam Vertrauen zu Menschen

© Symbolbild / Shutterstock

Familie freut sich auf neues Haus, doch sie hätte vorher die Gartenhütte überprüfen sollen

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Umzüge in ein neues Haus halten eigentlich immer Überraschungen bereit. Aber als Miranda und ihre Familie den Brief in der Küche finden, trifft es sie doch komplett unerwartet. Die Vorbesitzer haben ihnen eine wichtige Nachricht hinterlassen – denn sie leben nicht alleine.

Ein neues Zuhause zu beziehen, markiert eigentlich immer einen wichtigen neuen Schritt im Leben. Auch Miranda und ihre Familie sind erleichtert, als sie endlich ankommen und Ruhe einkehrt. Dann allerdings finden sie einen Brief in der Küche, einige eng per Hand beschriebene Zeilen, die die vorherigen Besitzer ihnen hinterlassen haben. Mit einer Information, auf die sie nicht vorbereitet sind, und einer drängenden Bitte.

Die neuen Hausbesitzer sind gerührt von der Nachricht, die sie da lesen. Sie erfahren, dass sie einen Mitbewohner im Garten haben – einen extrem scheuen, alten Kater. Er wurde vor 12 Jahren auf dem Grundstück geboren und ist komplett verwildert. Obwohl sich die Vorbesitzer um ihn bemüht haben und ihm in den letzten vier Jahren zu essen und zu trinken auf der Veranda hinstellten sowie ein Häuschen für Schlechtwetter bauten, fasste er kein Vertrauen. 

Und nun mussten sie ihn zurücklassen.

Freunden sie sich an?

Deshalb richten die Vorbesitzer eine dringende Bitte an Miranda und ihre Familie: Kümmert euch bitte an unserer Stelle um den Kater. Als sie nach diesen bewegenden Zeilen hochschauen, sitzt der rote Kater auf der Veranda und betrachtet die neuen Bewohner aufmerksam. So als wüsste er, dass es gerade um ihn geht.

Für Mutter Miranda ist sofort klar: Sie kümmert sich natürlich um die zurückhaltende Samtpfote. Immerhin besitzt sie bereits fünf eigene Katzen, von denen vier ebenfalls Straßenkatzen sind. 

Diese Erfahrung kommt ihr nun zugute, denn Razum, wie sie den vierbeinigen Bewohner ihres Gartens getauft hat, ist tatsächlich ausgesprochen vorsichtig. Doch Miranda gibt nicht auf und arbeitet in kleinen Schritten – mit Erfolg. Inzwischen bleibt er sogar auf der Veranda und frisst, wenn die neue Familie ebenfalls dort ist. Ein großer Schritt für ihn!

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