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Sachsen: Brisante Neuigkeiten nach Wolf-Attacke auf Joggerin

Wölfe gelten als aggressiv © Shutterstock

Ein absolutes Schreckensszenario: Ein Wolf läuft einer Frau beim Joggen zwischen die Beine. Ein Moment, in dem einem sofort der Angstschweiß ausbricht. In Ostsachsen soll genau so etwas einer Frau passiert sein. Aber jetzt wird eine ganz andere Version der Geschichte bekannt.

von Stefanie Gräf, 28.05.2019

Das Thema Wolf bewegt aktuell die Menschen in Deutschland, vielerorts tauchen Meldungen über gerissene Weidetiere auf, die ein ungutes Gefühl hinterlassen. So werden etwa Schafe oder junge Pferde gerissen.

Viele fragen sich daher bereits ängstlich: Wann ist einmal ein Mensch Opfer der schlauen Raubtiere?

Achtung, Wolf!

In Ostsachsen soll vor einigen Tagen genau so etwas passiert sein – einer 49 Jahre alten Frau läuft beim Joggen ein Wolf zwischen die Beine und greift sie an. Der Vater der Frau ist Vize-Chef der AG Wolf des Landesjagdverbandes und macht rund zwei Wochen nach der Attacke den Vorfall öffentlich. Kurz darauf will er den Abschuss des Tieres beantragen.

Zum Glück: Entwarnung

Das Merkwürdige ist aber: Der Vierbeiner trägt ein breites Halsband. Dies ist auch auf den Bildern zu erkennen, die der Mann und andere Beobachter gemacht und dem Sächsischen Wolfsmanagement zur Prüfung geschickt haben. Laut Umweltamt wurden diese vom LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland ausgewertet – das jetzt veröffentlichte Ergebnis besagt eindeutig: Es handelt sich in Wahrheit um einen Schäferhund!

Ein streunender Hund verunsichert die Menschen

Es wird vermutet, dass der schäferhundgroße, wie ein Wolf gefärbter Hund, der in den Landkreisen Bautzen und Görlitz herumstreunt, entlaufen ist oder ausgesetzt wurde. Er scheint die Nähe zum Menschen zu suchen, lässt sich aber schnell vertreiben.

Eurasischer Wolf
Der Eurasische Wolf sieht dem Deutschen Schäferhund sehr ähnlich© Shutterstock