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Tierheim schwer verschuldet: Dann schaltet sich plötzlich ein Millionär ein

Hunde hinter Gitter
© Symbolbild Shutterstock

Das Suzi Handicap Animal Tierheim für alte, misshandelte und behinderte Tiere ist mit um die 60.000 Euro schon schwer verschuldet. Um die Einrichtung zu retten, weiter zu finanzieren und weitere pflegebedürftige Tiere aufnehmen zu können, ruft die Heimleitung zu einer Spendenaktion im Internet auf. 

von Gabriele Breyer, 09.06.2019

Das im Mai 2017 von der Tierpflegerin und Tierarzthelferin Stéphanie Lisicki in der Normandie eröffnete Tierheim Suzi Handicap Animal für alte, misshandelte und behinderte Tiere steht schwer in der Kreide. Allein die monatlichen Tierarztkosten einer solchen Einrichtung belaufen sich rasch einmal auf 9.000 bis 10.000 Euro. Und somit steht das Tierheim schnell mit an die 60.000 Euro in den roten Zahlen.

Ein großzügiger Millionär mit einem Herz für Tiere

Doch es findet sich glücklicherweise ein guter Samariter, um dem Tierheim wieder auf die Sprünge zu helfen. Der Geschäftsmann, Millionär und engagierte Tierschützer Jean-Baptiste Descroix-Verniers hat von dem Spendenaufruf gehört und beschlossen, spontan zu helfen. Mit der stolzen Summe von 55.000 Euro ermöglicht er es dem Tierheim, einen Großteil seiner Tierarztrechnungen zu begleichen.

Hilfebedürftige Tiere in Not

Diese Tiere sind allesamt hilfsbedürftig und in großer Not. Entweder sind sie misshandelt worden oder schon behindert zur Welt gekommen. Nur wenige unter ihnen haben das Glück, noch adoptiert zu werden, und die Tierarztrechnungen sind dementsprechend hoch. Ich habe mir gesagt, wenn ich nicht helfe, dann werden diese Leute das Heim dichtmachen müssen. Dabei ist ihre Aktion so wertvoll, erklärt der Mann und Humanist, der sich als einer der größten privaten Spender des WWF und als größter Spender der Tierschutzorganisationen One Voice, Pro Anima, Gamelles Pleines und L214 einen Namen gemacht hat.

Die Spendenaktion für Suzi Handicap Animal läuft immer noch im Netz, um den Fortbestand des Heims zu sichern und möglichst vielen Tieren zu ermöglichen, in den Genuss seiner wertvollen Hilfe zu kommen.