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Vollgeschissen, verdreckt, versifft: Bilder aus Ekel-Wohnung erschüttern Katzenfreunde

Zwei Frauen mit Katze
© Come On

Wozu Menschen alles fähig sind, zeigt ein besonders grausamer Fall aus Altena in NRW, der jetzt öffentlich wird.

von Carina Petermann, 04.05.2019

Ein Bild des Grauens

Der Boden ist voll mit Exkrementen, der Gestank für Menschen fast nicht auszuhalten. Doch die wahren Opfer in dieser Geschichte sind 35 Katzen.

Ende April befreien die Tierretter aus dem Märkischen Kreis die schwarz-weißen Stubentiger aus ihrer Hölle. Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung rücken sie mit zwei Polizisten, zwei Vertretern des Ordnungsamtes und drei vom Veterinäramt an, um die verwahrlosten und verängstigten Tiere aus einer Wohnung zu befreien.

Doch der skrupellose Besitzer hatte sie kurz vor dem Zugriff verschwinden lassen und bei einem Nachbarn untergebracht. Dort wurden die Samtpfoten in ein Kinderzimmer gebracht, das ruckzuck nicht mehr als solches zu erkennen war. Sie lebten auf winzigem Raum zusammen und mussten sich einen winzigen Wasserbehälter und einen Fressnapf teilen. Die Tiere sind bei ihrer Rettung vollkommen dehydriert und verängstigt. Einige von ihnen weisen eitrige und blutige Geschlechtsorgane auf, die meisten leiden an Zahnfleischentzündungen. Ein Kater hatte sogar ein Loch im Rücken, acht der 35 Katzen sind trächtig.

Rettung, Pflege und Vermittlung

Der Besitzer hatte die Kastrationspflicht offentlichtlich nicht befolgt und die Tiere konnten sich unkontrolliert vermehren. Dabei unterstützt die Stadt ihre Katzenhalter sogar bei den Kosten für eine solche Maßnahme.

Die gute Nachricht: Zehn der 35 Katzen wurden bereits schon vermittelt, 25 befinden sich im Tierheim Iserlohn. Die Tiere sind jetzt gechippt, entwurmt, entfloht und kastriert. Das hat den Tierschutzverein insgesamt 210 Euro pro Tier gekosten. Dabei sind die Ausgaben für Katzenfutter noch nicht einmal eingerechnet.

Wer eine Katze aufnehmen will und ihr ein schönes, neues Zuhause geben kann, darf sie für 90 Euro mitnehmen. Alle anderen dürfen gerne spenden.

 
Katzen gerettet: Video belegt schlimme Zustände

Unglaublich... Unsere Berichterstattung gibt es hier: https://www.come-on.de/lennetal/altena/schlimmsten-verhaeltnissen-gerettet-12237301.html

Posted by Altenaer Kreisblatt on Thursday, May 2, 2019