News :
wamiz-v3_1

Werbung

Obdachloser mit Hund: Die Reaktion der Nachbarn ist herzzerreißend!

Obdachloser mit Hund
© Centro Slataper

Gerade wenn man nichts mehr hat, hält man umso enger zusammen. In Italien verweigert ein Obdachloser Unterkunft und Hilfe, um nicht von seinem geliebten, treuen Hund getrennt zu werden. Aber die Bewohner der Nachbarschaft, in der die beiden Zuflucht fanden, setzen sich für die beiden ein und finden eine perfekte Lösung.

von Tim Brinkhaus Datum der Veröffentlichung 01.05.2019

Die Liebe zwischen einem Hund und seinem Besitzer ist etwas Einzigartiges und Unauflösliches. Die innige Zuneigung verbindet beide vollkommen. Daher ist es undenkbar, dass jemand, der einen treuen, vierbeinigen Freund besitzt, es über sein Herz bringt, sich jemals von diesem zu trennen. Die Geschichte von Blanco und Vincenzo beweist genau dieses – aber sie zeigt auch, dass Solidarität eine so große Macht besitzt, dass sie auch Lösungen für fast unmögliche Dinge hervorbringen kann.

Vincenzo und Blanco sind unzertrennlich

Vincenzo ist ein freundlicher, zurückhaltender Mann, der viel Pech hatte und dadurch sein Zuhause und seine Arbeit verloren hat. Deshalb muss er in einem Viertel von Florenz ein Leben auf der Straße führen. Stets an seiner Seite ist sein treuer Freund Blanco, ein niedlicher und gehorsamer Hund, halb Hirtenhund aus der Maremma und halb Labrador. Blanco ist immer dabei und lässt seinen Herrn auch in den kältesten Nächten niemals allein.

Da es für Vincenzo absolut unvorstellbar ist, sich von seinem Hund zu trennen, lehnte er bislang jede Hilfe ab. Ganz besonders weigert er sich, in den Notunterkünften für Obdachlose Zuflucht zu suchen, denn dort sind Hunde nicht erlaubt. Und seinen treuen Blanco kann Vincenzo unmöglich zurücklassen.

Die Liebe, die die beiden verbindet, rührt alle Bewohner des Stadtviertels, ganz besonders aber Lucia, die Besitzerin einers Hundesalons. Hierher kommt Vincenzo dann und wann, wenn er sich ein paar Cent erbetteln konnte, um seinem Hund ein warmes Bad zu gönnen. Lucia weigerte sich stets, sein Geld zu nehmen – und sie entscheidet sich stattdessen, dem unzertrennlichen Paar auf andere, bessere Weise zu helfen.

Die Hilfe der Nachbarschaft

Lucia stellt bei Facebook einen Post mit einem Aufruf ein und sie bekommt schnell Angebote für eine vorübergehende Unterkunft für Vincenzo und Blanco. Aber sie ist erst zufrieden, als sie Kontakt zum Slapater-Zentrum herstellen kann, das speziell für Obdachlose mit Tieren konzipiert ist. Denn es gibt Probleme: Da Blanco ein ziemlich großer Hund ist, ist es schwierig, eine geeignete Unterkunft zu finden. Außerdem benötigen sowohl Hund als auch Herrchen Papiere, um aufgenommen zu werden. Ist das das Aus für die Initiative der hilfsbereiten Bewohner des Stadtteils von Florenz?

Ende gut, alles gut!

Andrea Ricotti, der Verantwortliche von Slapter, kümmert sich nun persönlich um eine Lösung – und kann schließlich erfreut verkünden:

„Wir haben die bürokratischen Hindernisse überwunden und alles getan, um Vincenzo und seinem Hund eine Unterkunft zu geben. Die Lösung wurde dank der Zusammenarbeit und Großzügigkeit vieler gefunden.‟

Wie schön! Nun hat Vincenzo endlich wieder ein Dach über dem Kopf und Blanco viele neue Freunde!

 

Vive per strada, grazie al suo cane Blanco oggi ha un tetto e documenti. #Slataper #Cooperativa #IlCenacolo #Accoglienza Lanazione.it

Posted by Co&So on Monday, February 4, 2019