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Treue Hundeseele: Als sein Herrchen stirbt, trifft er eine unglaubliche Entscheidung

Hund Paul
© Facebook / Tierschutz Kelkheim

Ein freundlicher Riese. Anders kann man den herzensguten Owtscharka Paul aus Hessen nicht beschreiben. Was der große, schneeweiße Vierbeiner für sein verstorbenes Herrchen tut, bewegt deutsche Tierfreunde zutiefst.

von Nina Brandtner Datum der Veröffentlichung 05.04.2019

Denn der treue, 80 Kilo schwere Paul, weicht seinem Herrchen auch nach dessen Tod nicht von der Seite. Eine ganze Woche wacht er über seinen ehemaligen Halter, frisst nichts. Ein ganz besonderes Verhalten, wie seine Betreuerin im Tierheim Kelkheim gegenüber der Hessenschau sagt:

“Paul war die ganze Zeit an seiner Seite, hat aufgepasst und eine Woche nichts gegessen.

Andere Hunde wären vor Hunger womöglich auch ans Herrchen gegangen...

Paul hat einfach ganz brav da gesessen und keinen Mucks gemacht.”

Der Kampfschmuser sucht ein neues Zuhause

Doch nun ist der Zentralasiatische Owtscharka, auch Alabai genannt, selbst auf Hilfe angewiesen. Denn der 7-jährige Rüde fühlt sich im Tierheim überhaupt nicht wohl. Als Herdenschutzhund sucht er eine neue Aufgabe, bei der er wieder ein Grundstück bewachen kann. Paul ist also kein Wohnungshund und braucht einen erfahrenen Halter, doch das 80 Kilo schwere und riesige Tier sei ein richtiger Kampfschmuser, heißt es auf der Website des Tierschutzes Kelheim. Das bestätigt auch seine Betreuerin:

“Er sucht absolute den Kontakt zu uns Menschen. Er ist ganz liebevoll. Er saß auch schon manchmal auf meinem Schoß, wie ein kleiner Schoßhund. Drückt seinen Kopf in einen rein, sehnt sich nach Kraulen und Schmusen. Er grunzt dabei auch wie ein Bär. Also mit Menschen ist er ganz lieb.”