News :
wamiz-v3_1

Werbung

Friedhofswächter: „Sowas habe ich in den 20 Jahren noch nicht gesehen!“

Grab mit Hund
© Privat

Der Friedhof ist ein stiller Ort der Trauer und des Gedenkens. Doch eine Frau aus Wuppertal sorgt mit ihrer Aktion jetzt für Schlagzeilen. Dabei hat sie es doch nur gut gemeint...

von Tim Brinkhaus, 27.03.2019

Vor dem Amtsgericht Wuppertal muss sich eine Frau wegen Störung der Totenruhe verantworten. Was war passiert?

Was macht der Hund auf dem Friedhof?

Die Dame soll während der heißen Sommertage im letzten Jahr versucht haben, ihren toten Hund im Grab des verstorbenen Vaters zu beerdigen. Das berichtet die Rheinische Post. Aus dem Grab schaute der verweste Kadaver des Boxers heraus, jedoch nur der hintere Teil. Der Rest steckte bereits unter der Erde. Die Frau hatte den Leichnam des Hundes zuvor in eine rosa Decke eingeschlagen und ein Stofftier hinzugelegt. 

Eine Friedhofsgärtnerin bekommt den Anblick bis heute nicht aus dem Kopf und den Verwesungsgeruch aus der Nase. Sie habe so etwas in 20 Berufsjahren noch nicht erlebt. 

Hunde-Aktion hat juristisches Nachspiel

Der Bruder des Verstorbenen, der kaum noch Kontakt zur Familie hat, sagt über das illegale Tier-Begräbnis: „So etwas macht man einfach nicht! Das ist unglaublich. Ich möchte, dass die beiden dafür bestraft werden.“ Die Angeklagte und ihr Mann mussten sich nun vor Gericht verantworten. Sie sind jedoch nicht zur Verhandlung erschienen. Sie wurden zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt.

Dass ein toter Hund nicht auf einen gewöhnlichen Friedhof gehört, sollte den meisten Menschen hierzulande bewusst sein. Erfahren Sie hier mehr zum Hunde-Begräbnis im eigenen Garten und zur Einäscherung von Hunden.

 

Nicht nachmachen.

Posted by RP ONLINE on Tuesday, March 26, 2019