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Darf meine Katze eigentlich Erdnüsse naschen?

Katze mit Erdnüssen advice
© Shutterstock

Die Ernährung der Samtpfoten gehört bei vielen Haustierbesitzern zu den wichtigsten Themen. Denn nicht alle Lebensmittel, Snacks und Co. sind gesund und gut für die geliebten Vierbeiner. Daher stellt sich die Frage, was dürfen Katzen nicht essen - im Allgemeinen und im Speziellen. Dieser Beitrag beschäftigt sich daher mit dem Thema „Dürfen Katzen Erdnüssen essen?“ und gibt Antworten.

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Nüssen, Samen und Kernen herrscht oft Ratlosigkeit, wenn es um die Fütterung geht
  • Grundsätzlich sind Nüsse wertvolle Lieferanten für pflanzliche Proteine, Ballast- und Mineralstoffe
  • Viele Nussarten – wie Erdnüsse – enthalten auch viel „gutes“ Fett (ungesättigte Fettsäuren)
  • Nüsse haben allerdings ebenso ein hohes Allergiepotential

Lecker oder schädlich: Dürfen Katzen Erdnüsse essen?

In unserem Speiseplan sind knackige Nüsse als auch Kerne oder Samen feste Größen. Ob im Salat, als Beilage oder zum Snacken, sie schmecken immer gut. Kein Wunder also, wenn auch die Vierbeiner auf diese Leckereien aufmerksam werden. Die Frage ist nur, ob sie diese verspeisen dürfen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn die Samtpfoten ein, zwei Nüsschen als Abwechslung naschen. Dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sind sie eine stimmige Abrundung für tierische Mahlzeiten. Wichtig ist allerdings darauf zu achten, dass keine Allergie besteht, wenn die Katze isst. Gerade Erdnüsse haben hier ein hohes Potential.

Gesalzen oder ungesalzen: Welche Erdnüsse für die Samtpfote?

Salz ist nur in geringen Mengen auf dem tierischen Speiseplan erlaubt. Aus diesem Grund ist die Frage, ob Katzen gesalzene Erdnüsse essen dürfen, deutlich zu verneinen. Häufig sind diese Erdnüsse nicht nur mit klassischem Salz gewürzt, sondern ebenso mit Paprika oder Ähnlichem. Für uns ist das eine leckere Abwechslung, für die Haustiere eher schädlich.

Daher dürfen Katzen nur ungesalzene Erdnüsse essen.

Besondere Achtung bei Importware

Vorsicht ist bei Nüssen geboten, die aus feuchtwarmen Gebieten per Import ins Land gekommen sind. Hier ist es häufig so, dass die klimatischen Bedingungen der Lagerungen nicht dem Standard entsprechen. Dadurch sind besonders Erdnüsse oft von Schimmel befallen. Giftig sind daran vor allem die ausgesonderten Aflatoxine. Diese sind schon in kleinen Mengen gesundheitsschädigend für Vierbeiner. Sie tragen zu Erkrankungen der Leber bei und fördern die Bildung von Tumoren.

Unsere Empfehlung: Nüsse immer zerkleinern und nur als Ausnahme füttern

Welche Lebensmittel dürfen Katzen essen und welche nicht (vor allem rohes Fleisch, Milch, etc.), zählt wohl zu den meist gestellten Fragen unter Haltern. Bei Erdnüssen gehen die Meinungen auseinander. Während einige das Futter gerne damit ergänzen, sind andere strikt dagegen. Wenn Sie allerdings eine nussige Abwechslung in den Speiseplan integrieren wollen, halten Sie sich an folgende Tipps:

  • Zerkleinern Sie die Erdnüsse, ehe Sie sie dem Stubentiger geben. Ansonsten ist die Gefahr des Verschluckens groß
  • Auf eine tägliche Erdnusszufuhr ist zu verzichten. Der Nuss-Snack sollte eine Ausnahme bleiben
  • Vor der ersten Fütterung ist es ratsam einen Checkup beim Tierarzt zu machen, um eine Erdnussallergie auszuschließen
  • Am besetzen setzen Sie auf ungesalzene Erdnüsse, um den Katzenmagen nicht zu strapazieren
Hinweis: Generell ist es natürlich besser den Samtpfoten Leckerlis zu geben, die zu ihrer Ernährung passen. 

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